Das Schlaf-Training
für Ihre Patienten

Schlafstörungen sind eine der häufigsten Erkrankungen, denen Sie als Hausarzt*ärztin begegnen. Die aktuelle Datenlage zeigt Defizite in der Diagnosestellung sowie der leitlinienkonformen Durchführung der Therapie.

Zur Anmeldung
Aus der Wissenschaft

Wissenschaftliche Studie zur Förderung der Schlafqualität

Psychologische Begleitung

Während der Teilnahme werden sie von Ärzten und Psychologen betreut

Direkt und einfach

Von zu Hause, digital mit anwendbaren Übungen

Teilnahme an der GET Sleep Studie

Die GET Sleep Studie wurde von renommierten medizinischen und psychologischen Expert*innen für Schlaf und Schlafmedizin initiiert, mit dem Hauptziel ein leitlinienkonformes, strukturiertes Schlafstörungs-Therapie-Modell zu implementieren.

Warum wird diese Studie durchgeführt?

Ein- oder Durchschlafstörungen, die sich negativ auf die Leistungsfähigkeit oder Tagesbefindlichkeit auswirken, werden als Insomnien bezeichnet. Diese sind eine der häufigsten Erkrankungen, denen Ärzt*innen in der klinischen Versorgung der Allgemeinbevölkerung begegnen. Leider wird die richtige Diagnose in vielen Fällen nicht gestellt und der Großteil der betroffenen Patient*innen wird derzeit nicht entsprechend behandelt. Während Leitlinien eine psychotherapeutische Behandlung der Insomnie empfehlen, wird diese nahezu nie angewendet, stattdessen werden häufig Schlafmittel verschrieben, die jedoch bei längerer Einnahme mit ernst zu nehmenden Nebenwirkungen einhergehen können.

Warum sich die Teilnahme an dieser Studie lohnt

Wir gehen davon aus, dass sich diese positiv und nachhaltig auf Ihren ärztlichen Berufsalltag auswirken wird. Auch soll das Programm eine Erleichterung für Sie und Ihre Patient*innen darstellen und zu einer Verbesserung des gesamten Therapieprozesses führen.

Hier finden Sie weitere Informationen über unsere Studie, warum eine Teilnahme für Sie interessant sein könnte und wie Sie sich anmelden können. Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie uns gerne jederzeit kontaktieren.

    Anmeldung

    Warum wird diese Studie durchgeführt?

    • Insomnien betreffen uns alle

      Ein- oder Durchschlafstörungen, die sich negativ auf die Leistungsfähigkeit oder Tagesbefindlichkeitauswirken, werden als Insomnien bezeichnet.
      Diese sind eine der häufigsten Erkrankungen, denen Ärzt*innen in der klinischen Versorgung der Allgemeinbevölkerung begegnen. Leider wird die richtige Diagnose in vielen Fällen nicht gestellt und der Großteil der betroffenen Patient*innen vird derzeit nicht entsprechend behandelt.

    • Leitliniengerechte Anwendung

      Während Leitlinien eine psychotherapeutische Behandlung der Insomnie empfehlen, wird diese nahezu nie angewendet. Stattdessen werden häufig Schlafmittel verschrieben, die jedoch bei längerer Einnahme mit ernstzunehmenden Nebenwirkungen einhergehen können.
      Mit dem Projekt GET Sleep soll ein Stufenmodell für die Behandlung von chronischen Schlafstörungen eingeführt werden, das den Empfehlungen der Leitlinien gerecht wird.

    • Randomisiert Kontrolliertes Studiendesign

      Um die Wirksamkeit der Behandlung wissenschaftlich überprüfen und vergleichen zu können, wird jede teilnehmende hausärztliche Praxis einer von vier Gruppen zufällig zugeteilt. Eine Gruppe umfasst die Routinebehandlung, bei der Sie als Hausarzt*ärztin die Schlafstörung Ihrer Patient*innen nach Ihrem üblichen Behandlungskonzept behandeln. In den anderen drei Gruppen erfolgt die Behandlung nach einem Stufenmodell, in dem auch Online-Trainings zum Einsatz kommen.

    • Weiterführende Behandlung bei Bedarf

      In allen vier Gruppen können die Patient*innen auf den individuellen Bedarf abgestimmt, auch verhaltenstherapeutische Maßnahmen erhalten oder in einer psychotherapeutischen, psychiatrischen oder schlafmedizinischen Fachbehandlung mitbehandelt werden. Das zentrale Ziel des Projekts ist die Verbesserung der Gesundheitsversorgung von Patient*innen mit chronischen Schlafstörungen.

    Insomnie Übersicht

    • Häufigste Schlafstörung
    • Ein- oder Durchschlafstörungen, die sich negativ auf die Leistungsfähigkeit oder Tagesbefindlichkeit auswirken
    • In chronischer Form betrifft sie etwa 10 Prozent der Bevölkerung in westlichen Industrienationen

    Definition nicht-organische Insomnie

    • Es liegen Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen oder eine schlechte Schlafqualität vor
    • Die Schlafstörungen treten wenigstens dreimal pro Woche über einen Zeitraum von einem Monat auf
    • Die Betroffenen denken vor allem nachts viel an ihre Schlafstörung und machen sich während des Tages übertriebene Sorgen über deren negative Konsequenzen
    • Die unbefriedigende Schlafdauer oder -qualität verursacht entweder einen deutlichen Leidensdruck oder wirkt sich störend auf Alltagsaktivitäten aus

    • Insomnien betreffen uns alle

      Ein- oder Durchschlafstörungen, die sich negativ auf die Leistungsfähigkeit oder Tagesbefindlichkeitauswirken, werden als Insomnien bezeichnet. Diese sind eine der häufigsten Erkrankungen, denen Ärzte und Ärztinnen innen in der klinischen Versorgung der Allgemeinbevölkerung begegnen. Leider wird die richtigeDiagnose in vielen Fällen nicht gestellt und der Großteil der betroffenen Patient*innen wird derzeit nicht entsprechend behandelt.

    • Leitliniengerechte Anwendung

      Während Leitlinien eine psychotherapeutische Behandlung der Insomnie empfehlen, wird diese nahezu nie angewendet. Stattdessen werden häufig Schlafmittel verschrieben, die jedoch bei längerer Einnahme mit ernst zu nehmenden Nebenwirkungen einhergehen können. Mit dem Projekt GET Sleep soll ein Stufenmodell für die Behandlung von chronischen Schlafstörungen eingeführt werden, das den Empfehlungen der Leitlinien gerecht wird.

    • Randomisiert Kontrolliertes Studiendesign

      Um die Wirksamkeit der Behandlung wissenschaftlich überprüfen und vergleichen zu können, wird jede teilnehmende hausärztliche Praxis einer von vier Gruppen zufällig zugeteilt. Eine Gruppe umfasst die Routinebehandlung, bei der Sie als Hausarzt in die Schlafstörung Ihrer Patient*innen nach Ihrem üblichen Behandlungskonzept behandeln. In den anderen drei Gruppen erfolgt die Behandlung nach einem Stufenmodell, in dem auch Online-Trainings zum Einsatz kommen.

    • Psychoedukation bei Bedarf

      n allen vier Gruppen können die Patient*innen auf den individuellen Bedarf abgestimmt, auch verhaltenstherapeutische Maßnahmen erhalten oder in einer psychotherapeutischen, psychiatrischen oder schlafmedizinischen Fachbehandlung mit behandelt werden. Das zentrale Ziel des Projekts ist die Verbesserung der Gesundheitsversorgung von Patient*innen mit chronischen Schlafstörungen.

    Einschlusskriterien:

    • Es sollen Patient*innen teilnehmen, die eine Insomnie mit oder ohne psychische oder auch physische Komorbidität aufweisen.
    • Erwachsene Patient*innen (N = 4.268) mit nicht-organischer Insomnie (ICD-10: F51.0) oder Ein- und Durchschlafstörungen (ICD-10: G47.0)

    Ausschlusskriterien:

    • Ausgenommen werden Patient*innen, die unbehandelte psychische und somatische Ursachen der Insomnie aufweisen.
    • Unbehandeltes Schlafapnoe-Syndrom (ICD-10: G47.3);
    • Unbehandeltes Restless Legs Syndrom / Syndrom der nächtlichen periodischen Beinbewegungen (ICD-10: G25.8);
    • Unbehandelte Hyperthyreose;
    • Aktuell laufende Psychotherapie für Insomnie;
    • Erkrankungen, die durch die (i)KVT-I verschlechtert werden können (bipolare affektive Störung, ICD-10: F31.x, Epilepsie, ICD-10: G40.x);
    • Erkrankungen oder Umstände, die die zuverlässige Nutzung der internet-und mobil-basierten Behandlung gefährden (z.B. Organische, einschließlich symptomatischer psychischer Störungen, ICD-10: F00-F09; Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen, ICD-10: F10-F19; Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen, ICD-10: F20-F29)
    • Akute Suizidalität